Friedrich-Ebert-Halle
Hamburg
Vom 16. bis 17. November 2026 werden in der Friedrich-Ebert-Halle in Hamburg CD-Aufnahmen mit der Pianistin Alexandra Sostmann stattfinden.
Friedrich-Ebert-Halle
Hamburg
Vom 20. bis 25. September 2026 werden in der Friedrich-Ebert-Halle in Hamburg CD-Aufnahmen mit der Pianistin Alexandra Sostmann stattfinden. Während dieses Zeitraums wird sie sich intensiv mit der Einspielung des zweiten Bandes des Wohltemperierten Klaviers von Bach beschäftigen. Ihre langjährige Auseinandersetzung mit diesem bedeutenden Werk der Klavierliteratur verspricht, den Zuhörern die Komplexität, zeitlose Schönheit, Struktur und tiefgründige Demut dieser Musik auf besondere Weise näherzubringen.
25. April 2026
19:30 Uhr
Schloss Agathenburg - Pferdestall
Agathenburg
Konzert mit der Kammersymphonie unter Jürgen Bruns mit Werken von Johann Sebastian Bach, Xiaoyong Chen (UA) und Galina Ustvolskaja
26. April 2026
18:30 Uhr
Schloss Agathenburg - Pferdestall
Agathenburg
Alexandra Sostmann
Klavierrezital mit Werken von Bach, Chopin, Rachmaninoff, Scriabin und Schostakowitsch
Im Echo – Bach und seine Resonanzen
Das Konzert am 26. April zum Abschluss der Agathenburger Bachtage widmet sich einem musikalischen Dialog über Jahrhunderte hinweg – ausgehend von den Präludien und Fugen aus dem zweiten Band des Das wohltemperierte Klavier von Johann Sebastian Bach. Dieses Werk zählt zu den bedeutendsten der Musikgeschichte und fasziniert bis heute durch seine Klarheit, Tiefe und kompositorische Meisterschaft. In seinem Kosmos polyphoner Stimmen erscheint Bach als Architekt einer musikalischen Ordnung, die weit über seine Zeit hinauswirkt.
Im Zentrum des Programms steht die Idee des „Echos“: Bach als Ursprung einer Denkweise, die von späteren Komponisten aufgegriffen, weiterentwickelt und transformiert wird – nicht als bloße Nachahmung, sondern als lebendige Weiterführung in Klang, Farbe und Ausdruck.
Die Dramaturgie des Konzerts ist bewusst als Gegenüberstellung gestaltet. Den Präludien und Fugen Bachs – geprägt von innerer Logik, Klarheit und struktureller Strenge – werden Préludes des 19. und 20. Jahrhunderts gegenübergestellt. Diese erscheinen als Momentaufnahmen, als klangliche Zustände von großer Ausdruckskraft und Verdichtung.
Bei Frédéric Chopin wird die polyphone Idee in eine intime, konzentrierte Form überführt. Seine Préludes eröffnen dichte Gefühlsräume, in denen sich strukturelle Klarheit und emotionale Tiefe auf engstem Raum begegnen.
Alexander Scriabin löst die architektonische Anlage zunehmend auf. Stimmen beginnen zu schweben, die Harmonik wird durchlässiger. Das Echo Bachs bleibt dabei als feines Geflecht innerer Beziehungen im Klang erhalten.
In den Préludes von Sergei Rachmaninow erweitert sich der musikalische Raum. Polyphone Linien verdichten sich zu vielschichtigen Klangbildern, treten hervor und verschwinden wieder – wie Stimmen in einem großen, atmenden Organismus.
Einen besonders bewussten Rückbezug auf Bach schafft Dmitri Schostakowitsch mit seinem Zyklus op. 87. Hier wird das Prinzip von Präludium und Fuge in eine moderne, oft existenziell geprägte Tonsprache überführt. Polyphonie wird zum Ausdruck innerer Spannung – zwischen Klarheit und Bruch.
So entsteht ein Programm, das Bach nicht nur als historischen Ausgangspunkt zeigt, sondern als lebendige Idee: als musikalisches Denken, in dem Struktur und Ausdruck untrennbar verbunden sind – und dessen Echo bis heute in den Klangwelten späterer Komponisten weiterlebt.
Vom 27.9.2026 bis 2. Oktober ist eine Konzerttournee durch Brasilien geplant.
Auf dem Programm der Solorezitale Im Echo – Bach und seine Resonanzen stehen Präludien und Fugen von Johann Sebastian Bach. Diese Werke werden Chopin, Scriabin, Rachmaninoff und Schostakowitsch gegenübergestellt.
27. September 2026 Joinville Piano Festival
29. September 2026 Blumenau Teatro Carlos Gomes
30. September 2026 Porto Allegre Teatro Simôes Lopes Neto
11.4.2027
16.30 Uhr
Pferdestall
Schloss Agathenburg
Kammersymphonie Berlin, Jürgen Bruns
Alexandra Sostmann, Klavier
Johann Sebastian Bach: Konzert g-Moll für Klavier und Streichorchester BWV 1056
Reinhard Febel: Konzert für Klavier und Streichorchester (Auftragswerke – UA)
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.